KI macht Fehler. Das gehört dazu, auch beim Bauen von Praxissoftware. Entscheidend ist, wer die Fehler zuerst findet: Sie selbst oder Ihre Patientinnen und Patienten. Dieser Artikel zeigt einfache Regeln, die sich in der Praxis bewährt haben.
Zweitmeinung, wie in der Medizin
In der Medizin holen wir bei wichtigen Entscheiden eine Zweitmeinung. Dasselbe funktioniert beim Code. Eine zweite KI prüft den ganzen Code und meldet, was ihr auffällt. Jeder Befund wird danach einzeln nachgeprüft. Nicht alles, was die zweite KI meldet, stimmt. Aber sie findet Dinge, die der ersten entgehen.
Erst ein Probelauf
Bevor eine Funktion echte Menschen erreicht, läuft sie einmal ohne Empfänger. Zum Beispiel eine Rundmail: Der Probelauf zeigt, wer die Mail bekommen würde, ohne dass sie verschickt wird.
Zuerst an sich selbst
Jede neue Rundmail geht zuerst an die Praxis selbst, mit dem Wort «Probe» im Betreff. Erst wenn sie richtig aussieht, geht sie an alle anderen.
Mit Testdaten statt echten Daten
Neue Funktionen werden mit erfundenen Personen ausprobiert. Bildschirmaufnahmen und Beispiele zeigen nie echte Patientendaten, auch nicht unscharf.
Kleine Schritte
Je kleiner eine Änderung, desto leichter ist ein Fehler zu finden. Ein Baustein nach dem anderen, mit einer kurzen Prüfung nach jedem Schritt.
Fazit
Wer mit KI baut, braucht keine Angst vor Fehlern zu haben, aber eine feste Routine dagegen: Zweitmeinung, Probelauf, zuerst an sich selbst, Testdaten und kleine Schritte.
